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Sunday, April 08, 2007

1.Johannes 3-5

"Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesus Christus und lieben uns untereinander, wie er uns das Gebot gegeben hat. Und wer seine Gebote hält, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat."
1.Johannes 3:23-24

Anhand von Gottes Geist erkennen wir Gottes Gegenwart in unserem Leben. Eigentlich war mir der Heilige Geist immer sehr wichtig, doch über die letzten Jahre verlohr er irgend wie an Bedeutung in meinem Leben. In letzter Zeit frage ich mich weshalb. Merke, dass ich mich wieder stärker nach dieser Dynamik von früher sehne und habe mich dazu entschlossen mich wieder mehr mit dem Geist Gottes auseinander zu setzten.

"Ich sage es noch einmal: Dass wir mit Gott verbunden bleiben und er mit uns, wissen wir, weil er uns seinen Heiligen Geist gegeben hat. Wir haben es selbst erlebt und darum bezeugen wir: Gott, der Vater, hat seinen Sohn in diese Welt gesandt, um sie zu retten. Wer glaubt und bekennt, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, den wird nichts von Gott trennen. Das haben wir erkannt, und wir vertrauen fest auf Gottes Liebe. Gott ist Liebe, und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Das ganze Ausmass der göttlichen Liebe zeigt sich darin, daß wir dem Tag des Gerichts ohne Angst entgegengehen können. Denn wir leben in dieser Welt so, wie Christus es will. Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, die Liebe vertreibt sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, der beweist damit nur, dass er wirkliche Liebe noch nicht kennt. Wir wollen lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat."
1.Johannes 4:13-19
Gottes Liebe bewirkt, dass wir keine Angst vor dem haben was kommen wird! Hab ich diese Verse wirklich schon mal gelesen? Auf jeden Fall haben sie mich zum grübeln gebracht!
Ist doch schon so, dass Liebe dazu führt, dass wir ehrlich sein können voreinander! Glaube Heiligkeit ohne Liebe ist einfach nicht möglich! Wie können wir ein Heiliges Leben führen ohne dass wir wenn wir fallen nicht einen Ort der Liebe haben der uns wieder aufrichtet und hilft! Wie können wir mit einem Bild von einem Gott leben, der grimmig und voller Zorn ist wenn wir sündigen. Ist da Busse wirklich echt? Ist es nicht ein Einlenken weil wir Angst haben vor den Konsequenzen? Ist echtes Bekennen und Umkehren nicht nur in einem Umfeld der Liebe und Geborgenheit möglich? Gott schafft dieses Umfeld für uns, in dem er uns zuerst Liebte (dies immer tun wird) und indem er uns auffordert eine Gemeinschaft der Liebe zu bilden.

"Wenn jemand von euch merkt, daß ein anderer Christ sündigt, soll er für ihn beten. Gott wird dem Sünder Gelegenheit zur Umkehr geben, damit er das ewige Leben nicht verliert. Das gilt aber nicht für die eine Sünde, die unweigerlich Gottes Verdammungsurteil und damit den ewigen Tod zur Folge hat. Wer vom Glauben abfällt und Gott lästert, für den sollt ihr nicht beten. Natürlich ist jedes Unrecht Sünde. Aber nicht jede Sünde führt in den ewigen Tod. Wer ein Kind Gottes ist, der sündigt nicht. Das wissen wir, und wir wissen auch, daß Gott seine Kinder bewahrt, damit der Satan sie nicht zu Fall bringt. Als Christen gehören wir zu Gott, auch wenn die ganze Welt um uns herum vom Satan beherrscht wird. Doch wir wissen, daß der Sohn Gottes zu uns gekommen ist, damit wir durch ihn Gott kennenlernen, der die Wahrheit ist. Durch Jesus Christus, seinen Sohn, haben wir Gemeinschaft mit Gott. Ja, Jesus Christus ist selbst der wahre Gott. Er ist das ewige Leben. Darum, meine Kinder, hütet euch davor, falschen Göttern nachzulaufen!"
1.Johannes 5:16-21
Finde es interessant, dass da nicht steht, dass wir den anderen Ermahnen sollen, ihn dazu bewegen nicht mehr zu sündigen... Viele mehr legt Johannes wert darauf für die Person zu beten und darauf zu vertrauen, dass Gott die Schuld aufzeigt (der Heilige Geist tut dies in Liebe). Hat mich irgend wie angesprochen.
Übrigens welche Sünde führt zum Tode?
Ganz einfach: falschen Göttern nachlaufen!

Tuesday, April 03, 2007

1. Johannes 1, 2

Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis. 6 Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. 7 Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. 8 Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. 10 Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

Ich hab so in den letzten 1, 2 Jahren immer wieder viel an der Thematik rumstudiert. "Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir" Solche Verse klingen irgendwie krass... weil schlussendlich sündigen wir ja immer noch, sind wir dadurch Lügner? Gar nicht richtig bekehrt, nicht tot für die Sünde und haben wir dadurch auch nicht das ewige Leben?
Irgendwie nervte mich diese Zweischneidigkeit von Gnade/ Vergebung - Taten/ Sünden immer, weil es auf beiden Seiten so radikale Verse gibt, welche man sehr gut falsch verstehen kann.

Nuja beim durchlesen von 1. Johannes merkte ich wie cool das diese Zweischneidigkeit ist und wie dankbar ich dafür geworden bin:

Gott macht keine halben Sachen was Sünden und falsches Leben angeht... immer wieder wird im NT herausgefordert alle Sünden abzulegen und sie 'zu bekämpfen'. Ich glaube es ist etwas vom wichtigsten in unserem Leben, dass wir immer reiner werden und immer mehr unsere Sünden lernen abzulegen. Dass wir bestrebt sind ALLES zu tun um so zu leben wie Jesus und deshalb auch ALLES tun um nicht mehr zu sündigen. Das ist krass, aber alles andere wäre auch wischiwaschi und hätte nicht mehr viel mit der Heiligkeit Gottes zu tun. Wie kann ich im Licht leben, wenn es mir völlig egal ist dass es Sünde in meinem Leben gibt?

Gleichzeitig sind uns unsere Sünden aber auch vergeben und wir haben jemanden, der uns vor Gott vertritt wenn wir gesündigt haben (1.johannes 2:1,2).

Unser Herz ist gut und heilig, durch den Tod Jesu, dadurch können wir nicht mehr 'besser' werden. Wir werden nie besser oder heiliger werden wenn wir unsere Sünden ablegen. Jesus hat bereits alles für uns getan und all unsere Sünden vergeben, wie können wir und also einbilden heiliger zu werden, in dem wir ein reineres Leben führen? Dass ganze bringt einen grossen Frieden in die Sache mit dem Sünden ablegen und 'reinem Leben'. Wir sind bereits heilig und (fast)keine Sünde kann uns das Verpsrechen Gottes wieder wegnehmen.

Dennoch verwischiwascht Paulus und co die Tatsache nicht, dass wir im Licht leben sollen. Ganz im Gegenteil ist es wie schon erwähnt etwas auf dass immer wieder sauviel Wert gelegt wird und immer wieder sehr krasse und radikale Worte darüber gesagt wurden. Es bleibt so, dass das einzige Leben das Gott die Ehre gibt, ein Leben ist, welches sich danach ausstreckt die Sünde aus dem Fleisch zu kriegen und ein reines Leben zu führen!

WOW ist das spannend :D