Thursday, May 24, 2007

Offenbarung 3

Zweiter Teil der sieben Sendschreiben

Ich werd nie vergessen wie wir auf dem Berg sassen in Laodizea und diese Stelle vorgelesen wurde (Vers 14ff). Weder kalt noch warm! PENG! Es war als würde Gott direkt zu mir sprechen. Das war meine Situation, ich war weder kalt noch warm in meiner Liebe zu Gott! Was mich noch mehr überraschte, war das Angebot Gottes in dieser Situation: Matt werde kalt und lebe ein Leben in der Welt und geniesse es oder folge mir nach! Es war als könnte Gott nicht mit ansehen wie ich diesen unbefriedigend Spagat zwischen ihm und der Welt lebte. Lau zu sein ist etwas vom schlimmsten!
Dieses Angebot Gottes hat mich echt umgehauen und war eines meiner Schlüsselerlebnisse mit Gott. Gott liebt mich so sehr, dass er mir die Möglichkeit gab einfach zu gehen (ohne schlechtes Gewissen). Das ist ein wenig die Geschichte vom verlorenen Sohn. Auf jeden Fall wusste ich in dem Moment, dass ich ein Leben ohne Gott führen könnte, denke auch glücklich geworden wäre und auch Erfolg gehabt hätte... Doch wollte ich das wirklich? Wollte ich wirklich ohne Gott leben mit all den Konsequenzen?
Weder kalt noch warm! Ich bereue diesen Entscheid lieber bei Gott zu bleiben und daran zu arbeiten wieder eine innige und tiefe Beziehung zu haben zu Gott keinen Moment! Immer wieder wenn ich diese Verse lese, erinnere ich mich an diese Entscheidung warm zu sein für Gott!

Tuesday, May 22, 2007

Offenbarung 1, 2

Hui muss man sich erst wieder ans Bloggen gewöhnen.

Speziell an diesen beiden Kapitel finde ich, dass Jesus (hab ihn mal als den mit den 7 Sternern interpretiert) die Gemeinden lobt und mahnt... aber auch sagt, dass wenn man seine Sünden nicht verändert, dass er dan seinen Segen entzieht.

Wir haben ja immer das Bild von Gott das er seinen Segen 'nie' entzieht... das heisst nie straft oder so und wir sind einfach selber schuld wenn wirs nicht kapieren. Kann es sein, dass Gott tatsächlich 'seinen segen entzieht', wenn wir nicht auf seine Stimme hören? Oder war dies mehr ein spezialfall?

Friday, April 20, 2007

1. Samuel 11

Das war so die 'generalprobe' für Saul ;-). Zuerst einmal ein par tausen Philister umbringen, und dann hat man endlich die Annerkennung des ganzen Volkes und die Feinde (welche Saul verleugnet haben) leben plötzlich gefährlich!

Interessant find ich irgendwie, dass die Philister sich des Sieges so sicher waren... anscheinend haben die Stämme Israels vor der Zeit Saul in Sachen Krieg sich nicht sooooooo stark unterstützt!

Wednesday, April 18, 2007

1.Samuel 10

Hab über 1.Samuel 10:17-27 am Sonntag geredet ;-) Ist also ne kleine Zusammenfassung was ich heute schreib.

Gestern hast du geschrieben, dass Gott gleich zu einem König einwilligte. Das tat er in der Tat, doch interessant finde ich wen er als ersten König auserwählte!
Saul suchte die Esel seines Vaters! Esel sind ziemlich störrische eigensinnige Tiere (das ist wenigstens ihr Ruf). Ich glaube das Gott das Volk ziemlich gleich sah wie so Esel die sich störrisch und eigensinnig verhielten. Also musste ein Mann her, der sich mit solchen Viechern aus kannte.
Das Volk wollte einen König, sie hatten ein Bild eines Starken sichtbaren Königs im Kopf. Als Samuel den neuen König präsentierte sahen die Leute, dass Saul grösser war als alle anderen. Ein stattlicher König einer der etwas hergibt, der einem gleich auffiel. Saul entsprach genau dem Image des Königs für das Volk Israel. Gott gab ihnen nicht ein König seines Herzens, sondern den König ihres Herzens! Das Volk hatte Gott als ihren König verstossen und ihn mit ihrem Bild von einem König ersetzt!
Mich beschäftigt dieser Teil der Geschichte von Israel immer wieder. Einerseits weil ich glaube, dass Gott unser direkter König sein will und nicht über andere als Herrscher fungieren möchte. Zum andern, weil ich Gottes Reaktion in diesem Fall so humorvoll finde obwohl es einen todernsten Hintergrund hat. Interessant wäre natürlich nun eine Gegenüberstellung von Saul und David.... aber das lass ich jetzt doch lieber um dich nicht zu langweilen ;-)

Tuesday, April 17, 2007

1. Samuel 8 + 9

Bei den 2 Kapiteln, in denen das Volk einen König verlangt und Gott ihnen durch Samuel Saul wählt, sind mir zwei sachen aufgefallen....

Erstens ist es cool wie gut, schnell und konkret da Gott samuel immer antwortet ;-D... wäre doch cool wenn er immer so antworten würde :-D

zweitens ists noch spannend, dass, obwohl das Volk sich mit dem Entscheid zu einem König eigentlich gegen Gott wendet, Gott sagt, dass er durch den könig das Volk befreien und ihre Gebete erhören will!

Mal schauen wies weiter geht :-)...

Wednesday, April 11, 2007

3.Johannes

Ist doch cool, dass die Bibel so Briefe enthält wie die beiden letzten von Johannes. Ist wie eine kurze Ermutigung die jemanden Mitgegeben wurde. Einfach ein "an den anderen Denken"!
Über solche Messages freu ich mich immer wieder fast am meisten, denn sie zeigen, dass der andere einfach an einem Denkt und man so wichtig ist für ihn, dass er einem ein Mail, Brief, SMS oder Chat schreibt, ohne etwas zu wollen nur so aus Freundschaft.

Tuesday, April 10, 2007

2. Johannes

Hehe, Johannes scheint hier das gleiche Problem mit 'digital' Kommunikation zu haben wie wir heute oftmals haben :-D und er scheint etwa gleich begeistert von papier und tinte zu sein wie ich von mails ;-)

Sunday, April 08, 2007

1.Johannes 3-5

"Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesus Christus und lieben uns untereinander, wie er uns das Gebot gegeben hat. Und wer seine Gebote hält, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat."
1.Johannes 3:23-24

Anhand von Gottes Geist erkennen wir Gottes Gegenwart in unserem Leben. Eigentlich war mir der Heilige Geist immer sehr wichtig, doch über die letzten Jahre verlohr er irgend wie an Bedeutung in meinem Leben. In letzter Zeit frage ich mich weshalb. Merke, dass ich mich wieder stärker nach dieser Dynamik von früher sehne und habe mich dazu entschlossen mich wieder mehr mit dem Geist Gottes auseinander zu setzten.

"Ich sage es noch einmal: Dass wir mit Gott verbunden bleiben und er mit uns, wissen wir, weil er uns seinen Heiligen Geist gegeben hat. Wir haben es selbst erlebt und darum bezeugen wir: Gott, der Vater, hat seinen Sohn in diese Welt gesandt, um sie zu retten. Wer glaubt und bekennt, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, den wird nichts von Gott trennen. Das haben wir erkannt, und wir vertrauen fest auf Gottes Liebe. Gott ist Liebe, und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Das ganze Ausmass der göttlichen Liebe zeigt sich darin, daß wir dem Tag des Gerichts ohne Angst entgegengehen können. Denn wir leben in dieser Welt so, wie Christus es will. Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, die Liebe vertreibt sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, der beweist damit nur, dass er wirkliche Liebe noch nicht kennt. Wir wollen lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat."
1.Johannes 4:13-19
Gottes Liebe bewirkt, dass wir keine Angst vor dem haben was kommen wird! Hab ich diese Verse wirklich schon mal gelesen? Auf jeden Fall haben sie mich zum grübeln gebracht!
Ist doch schon so, dass Liebe dazu führt, dass wir ehrlich sein können voreinander! Glaube Heiligkeit ohne Liebe ist einfach nicht möglich! Wie können wir ein Heiliges Leben führen ohne dass wir wenn wir fallen nicht einen Ort der Liebe haben der uns wieder aufrichtet und hilft! Wie können wir mit einem Bild von einem Gott leben, der grimmig und voller Zorn ist wenn wir sündigen. Ist da Busse wirklich echt? Ist es nicht ein Einlenken weil wir Angst haben vor den Konsequenzen? Ist echtes Bekennen und Umkehren nicht nur in einem Umfeld der Liebe und Geborgenheit möglich? Gott schafft dieses Umfeld für uns, in dem er uns zuerst Liebte (dies immer tun wird) und indem er uns auffordert eine Gemeinschaft der Liebe zu bilden.

"Wenn jemand von euch merkt, daß ein anderer Christ sündigt, soll er für ihn beten. Gott wird dem Sünder Gelegenheit zur Umkehr geben, damit er das ewige Leben nicht verliert. Das gilt aber nicht für die eine Sünde, die unweigerlich Gottes Verdammungsurteil und damit den ewigen Tod zur Folge hat. Wer vom Glauben abfällt und Gott lästert, für den sollt ihr nicht beten. Natürlich ist jedes Unrecht Sünde. Aber nicht jede Sünde führt in den ewigen Tod. Wer ein Kind Gottes ist, der sündigt nicht. Das wissen wir, und wir wissen auch, daß Gott seine Kinder bewahrt, damit der Satan sie nicht zu Fall bringt. Als Christen gehören wir zu Gott, auch wenn die ganze Welt um uns herum vom Satan beherrscht wird. Doch wir wissen, daß der Sohn Gottes zu uns gekommen ist, damit wir durch ihn Gott kennenlernen, der die Wahrheit ist. Durch Jesus Christus, seinen Sohn, haben wir Gemeinschaft mit Gott. Ja, Jesus Christus ist selbst der wahre Gott. Er ist das ewige Leben. Darum, meine Kinder, hütet euch davor, falschen Göttern nachzulaufen!"
1.Johannes 5:16-21
Finde es interessant, dass da nicht steht, dass wir den anderen Ermahnen sollen, ihn dazu bewegen nicht mehr zu sündigen... Viele mehr legt Johannes wert darauf für die Person zu beten und darauf zu vertrauen, dass Gott die Schuld aufzeigt (der Heilige Geist tut dies in Liebe). Hat mich irgend wie angesprochen.
Übrigens welche Sünde führt zum Tode?
Ganz einfach: falschen Göttern nachlaufen!

Tuesday, April 03, 2007

1. Johannes 1, 2

Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis. 6 Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. 7 Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. 8 Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. 10 Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

Ich hab so in den letzten 1, 2 Jahren immer wieder viel an der Thematik rumstudiert. "Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir" Solche Verse klingen irgendwie krass... weil schlussendlich sündigen wir ja immer noch, sind wir dadurch Lügner? Gar nicht richtig bekehrt, nicht tot für die Sünde und haben wir dadurch auch nicht das ewige Leben?
Irgendwie nervte mich diese Zweischneidigkeit von Gnade/ Vergebung - Taten/ Sünden immer, weil es auf beiden Seiten so radikale Verse gibt, welche man sehr gut falsch verstehen kann.

Nuja beim durchlesen von 1. Johannes merkte ich wie cool das diese Zweischneidigkeit ist und wie dankbar ich dafür geworden bin:

Gott macht keine halben Sachen was Sünden und falsches Leben angeht... immer wieder wird im NT herausgefordert alle Sünden abzulegen und sie 'zu bekämpfen'. Ich glaube es ist etwas vom wichtigsten in unserem Leben, dass wir immer reiner werden und immer mehr unsere Sünden lernen abzulegen. Dass wir bestrebt sind ALLES zu tun um so zu leben wie Jesus und deshalb auch ALLES tun um nicht mehr zu sündigen. Das ist krass, aber alles andere wäre auch wischiwaschi und hätte nicht mehr viel mit der Heiligkeit Gottes zu tun. Wie kann ich im Licht leben, wenn es mir völlig egal ist dass es Sünde in meinem Leben gibt?

Gleichzeitig sind uns unsere Sünden aber auch vergeben und wir haben jemanden, der uns vor Gott vertritt wenn wir gesündigt haben (1.johannes 2:1,2).

Unser Herz ist gut und heilig, durch den Tod Jesu, dadurch können wir nicht mehr 'besser' werden. Wir werden nie besser oder heiliger werden wenn wir unsere Sünden ablegen. Jesus hat bereits alles für uns getan und all unsere Sünden vergeben, wie können wir und also einbilden heiliger zu werden, in dem wir ein reineres Leben führen? Dass ganze bringt einen grossen Frieden in die Sache mit dem Sünden ablegen und 'reinem Leben'. Wir sind bereits heilig und (fast)keine Sünde kann uns das Verpsrechen Gottes wieder wegnehmen.

Dennoch verwischiwascht Paulus und co die Tatsache nicht, dass wir im Licht leben sollen. Ganz im Gegenteil ist es wie schon erwähnt etwas auf dass immer wieder sauviel Wert gelegt wird und immer wieder sehr krasse und radikale Worte darüber gesagt wurden. Es bleibt so, dass das einzige Leben das Gott die Ehre gibt, ein Leben ist, welches sich danach ausstreckt die Sünde aus dem Fleisch zu kriegen und ein reines Leben zu führen!

WOW ist das spannend :D

Sunday, April 01, 2007

2.Petrus 2+3


Es ist schon so, dass es eine Wiederholung nach der anderen ist, die wir gerade so lesen.
Hab mich gerade so gefragt was ich wohl geschrieben hätte, an der Stelle von Petrus. Es ist schon krass, wenn man bedenkt, dass er als ein Jünger Jesus ein Mann der ersten Stunde war, er hat miterlebt wie die "Gemeinde" startete und wie sich die Botschaft Gottes ausgedehnt hat, wie wiederum neue Gemeinden entstanden und wie Menschen anfingen Gott nachzufolgen. Er hatte so manche Schlacht zu kämpfen. War immer wieder bestrebt das Evangelium zu bewahren und "rein" weiter zu geben.
Wie war es wohl für ihn zu merken, dass er bald nicht mehr da sein würde um für die gute Botschaft zu kämpfen? Welche Gefühle hatte er, wenn er die Zukunft der Gemeinden anschaute? Bis zu diesem Zeitpunkt waren sie (die ersten Apostel) ja noch da und waren das Gewissen der "Jesus-Bewegung" doch was geschieht wenn sie nicht mehr da sein würden?

Für mich ist dieser Brief, ein Brief der tiefen Sorge über die Zukunft der Gemeinde! Einige Befürchtungen und Warnungen haben sich bewahrheitet. Doch ist es nicht tröstlich, dass schlussendlich Gott selber seine Gemeinde baut? Nicht nur baut, sondern auch auf sie acht gibt! Er erzieht sie und "züchtigt" sie wenn sie falsch läuft! Er segnet und beschützt sie wenn sie ihm folgt!

Wednesday, March 28, 2007

2. Petrus 1

Sorry Matt, hatte gestern den Laptop nicht nach hause genommen und konnte deshalb nicht bloggen.

Hab das Kapitel gelesen... aber irgendwie läufts in letzter Zeit nicht so mit den Paulusbriefen... seh so nichts darin. Noja ich versuch heute Abend mal das ganze mit ner Guten Nachricht zu lesen anstatt Luther und evtl. gibts dann n update ;-)

Tuesday, March 27, 2007

1.Petrus 5


"Weidet die Herde Gottes, die euch anbefohlen ist; achtet auf sie, nicht gezwungen, sondern freiwillig, wie es Gott gefällt; nicht um schändlichen Gewinns willen, sondern von Herzensgrund; nicht als Herren über die Gemeinde, sondern als Vorbilder der Herde."
1.Petrus 5:2+3


Was soll man da noch dazu sagen?

Sunday, March 25, 2007

1. Petrus 4

Vor allen Dingen habt untereinander beständige Liebe; denn die Liebe deckt auch der Sünden Menge

Liebe... liebe... liebe...ich weiss nicht wieviell mal ich im letzten jahr über diese Sache nachgedacht, zugehört, gebetet, geredet und erlebt habe :-)

Danke Herr, dass du kein Gott der Regeln bist,
Danke Herr, dass du kein Gott der Ritualen bist,
Danke Herr, dass du kein Gott der Gerechtigkeit bist,

Danke Herr, dass du vielmehr ein Gott der Liebe und Vergebung bist!

Saturday, March 24, 2007

1.Petrus 3

"Christus allein ist der Herr; haltet ihn heilig in euren Herzen und weicht vor niemand zurück! Seid immer bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand fragt, warum ihr so von Hoffnung erfüllt seid. Antwortet taktvoll und bescheiden und mit dem gebotenen Respekt - in dem Bewusstsein, dass ihr ein reines Gewissen habt. Dann werden alle beschämt sein, die euch verleumden, wenn sie sehen, was für ein einwandfreies Leben ihr in Verbindung mit Christus führt. Wenn Gott es aber anders beschlossen hat und es auf sie keinen Eindruck macht, ist es auf jeden Fall besser, für gute Taten zu leiden als für schlechte." 1.Petrus 3: 15-17

Wir sollen bereit sein Rede und Antwort zu stehen, das ist der Teil des Verses der mir immer so bewusst war, doch der nachfolgende Satzteil hat sich dieses mal so bei mir eingebrennt: "Antwortet taktvoll und bescheiden und mit dem gebotenen Respekt".
Wie oft hab ich "stolze" und "überhebliche" Zeugnisse gehört. Der unterton der dem Anderen zu verstehen bringt ich bin besser, habs halt geschnallt und du nicht, ich bin geheiligt und du bist ein Sünder... fehlt da nicht eine gehörige Portion Liebe, Respekt und Anstand!
Für mich ist dieser Satz eine Herausforderung, ich möchte gerade in meinen Predigten und in meinen Zeugnissen dem Anderen taktvoll und bescheiden begegnen und nicht überheblich oder besserwisserisch erscheinen.Da muss ich immer wieder meine Motivation und mein Liebesthermometer hervor nehmen. Doch ich merke auch, dass es ein üben und trainieren ist, so zu kommunizieren und zu handeln.

1. Petrus 2

"Denn Gott will, dass ihr durch eure guten Taten alle zum Schweigen bringt, die aus Dummheit und Unwissenheit gegen euch reden."
1.Petrus 2: 15

Welch eine Herausforderung!

Thursday, March 22, 2007

1.Petrus 1

Verfolgung! Das ist der Brief welcher an die verfolgten Christen ging. Auf einmal war es nicht mehr so einfach Christ zu sein, es war eine Entscheidung auf Leben und Tod. Die Menchen waren auf der Flucht in Gefangenschaft und tausende verloren ihr Leben. In diese Situationen hinein möchte Petrus Mut machen mit diesem Brief. Da gibt es eine lebendige Hoffnung! Das bringt er in den ersten Versen zum Ausdruck unsere Hoffnung die wir in Christus haben , auf ein Leben nach dem Tod.
Deshalb sollen wir auf unser Leben acht geben und heilig Leben.
Das ist ganz schön dicker Toback.
Nicht nur sollen wir auf unseren Glauben acht geben und die Hoffnung nicht aufgeben in Bedrängnis, also purer Glaubens-überlebens-Kampf, sondern wir sind aufgefordert auch noch auf unseren Lebenswandel und unsere Liebe zu achten!
Das hat mich ein wenig ins grübeln gebracht...

Finde das so faszinierend wie man als Christ einerseits die Hoffnung und den Wunsch nach dem hat was nach dem Leben kommt, zugleich aber auch so aufgefordert ist das jetzt und hier zu leben! Ich glaube wenn Paulus hier auch die Heiligkeit und so anspricht, so ist es auch ein Statement ein Leben der Nachfolge zu leben, das beinhaltet sowohl das zu tun was Gott möchte, wie auch zu geniessen was Gott gibt (kann nicht geniessen Sünde sein?) jetzt heute und morgen...

Tuesday, March 20, 2007

Titus 2,3

Irgendwie wars cool diese beiden Kapitel zu lesen. In Kapitel 2 beschreibt Paulus schön die verschiedenen Arten und auch etwas die verschiedenen Aufgaben von Frauen, Männern, Jungen und Alten. Er beschreibt wie man in einer Gemeinde Leben soll und in Kapitel 3 schreibt er so was ähnliches wie sein Zeugnis nieder.

Hab in letzter Zeit etwas Mühe mit den Paulusbriefen, gerade weil ich viel nicht verstehe und s irgendwie ned so harmonisiert... aber diese beiden Kapitel gefallen mir :-D

Titus 1

In diesem Kapitel werden schon wieder, wie im Timotheus, die Eigenschaften eines Bischofs/Gemeindeleiter oder allg. eines Leiters beschrieben. Paulus legt unglaublich viel Wert auf diese Charackter/ Herzeigenschaften eines Gemeindeleisters, und beschreibt gleichzeitig auch wie schlimm und inakzeptabel alles andere ist:

„Denn es gibt viele Freche, unnütze Schwätzer und Verführer(, besonders die aus den Juden), denen man das Maul stopfen muss, weil sie ganze Häuser verwirren und lehren, was nicht sein darf, um schändlichen Gewinns willen“

Ich hab mir letzens (in einer Turnstunde g) einige Gedankden gemacht über Orte, bzw. Menschen bei denen ich eine Art von Leiter bin. Dabei merkte ich wie ich immer wieder der Liebe zweiten Rang gebe in diesen Dingen, und immer wieder andere Motivationen (Paulus würde sagen um schändlichen Gewinn willens :D), wie etwa Stolz oder Ansehen sich in meinem Kopf breit machen und die Liebe verdrängen.

Gleichzeitig merkte ich wie schlimm und gefährlich das ist und wie viel gutes plötzlich kaputt gehen kann, wenn man eigentlich am leiten ist, doch anstatt aus liebe aus sonst irgendeiner Motivation.

Nuja habe noch keinen Weg gefunden solche andere Gedanken aus meinem Kopf zu verbannen (wäre ja zu schön ;-), aber irgendwie ists mir eingefahren wie gefährlich solche Gedanken sind.

2.Timotheus 4

Und alle die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden (3.12)

Bin jetzt ein parmal bei diesem Vers hängengeblieben. Ist das so, dass wir alle Verfolgung Leiden, wegen unserer Nachfolge an Jesus? Ich versteh den Vers mit 2 verschiedenen Bedeutungen und bin nicht ganz sicher welche Paulus gemeint hat (wenn überhaupt eine von denen :D):

Mir kommt es nicht so vor, dass ich unter Verfolgung oder so bin und doch denke ich das ich fromm leben will ;-). Kann es sein, dass ich schlicht und einfach zuwenig hinstehe für das Wort Gottes und für den Namen Jesus? Dass ich mich lieber im christlichen Knuddelhaufen verstecke, als dass ich in der Welt bin im Namen Jesu? Irgendwie schon möglich, denn würde ich mehr einstehen für Jesus und offener über ihn reden, würde ich (glaube ich) tatsächlich in eine Art Verfolgung kommen.

Anderseits ist es auch möglich das hier eine Art Geistliche Verfolgung gemeint ist. So merke ich, wie umso mehr ich die Beziehung mit Jesus pflege, umso mehr auch Versuchungen plötzlich in mein Leben kommen, welche ich gar nicht kannte (oder nicht erkannte?), solange mir Gott nicht wichtig war.

Thursday, March 15, 2007

2.Timotheus 3

Dieses Kapitel fordert mich auf das einfache, jedoch konsequente Evangelium zu lehren und vor allem auch zu leben!
Ist es nicht so, das wir uns in theologischen Diskussionen verlieren könnten ohne dass es eine wirkliche Konsequenz für uns hat? Sind nicht viele Diskussionen sinnlos? Sie dienen nur einem, wir tun nicht mehr das was wirklich wichtig ist: das Evangelium zu verkünden und Menschen zu Jünger machen! Ich stelle fest, dass es eine gute Ausflucht ist sich in theologische Diskussionen zu flüchten. Diese geben genügend Entschuldigungen sich nicht wirklich mit sich selber und mit der unangenehmen Wahrheit zu befassen, dass wir ängstlich und mutlos sind. Dort wo wir uns mit dem einfachen Evangelium auseinander Setzten gehts mir kleinem Ego an den Kragen.
Es scheint fast so als würde Paulus den Brief an einen einsamen Kämpfer schreiben. Ist man das nicht auch in der heutigen Zeit, wenn man sich "radikal" auf die Seite Gottes stellt?

Wednesday, March 14, 2007

2.Timotheus 2

(sorry bloge ich erst heute Morgen, hab gestern mein Notebook nicht nach Hause genommen)

Und wenn jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht. Es soll der Bauer, der den Acker bebaut die Früchte als erster geniessen.

Irgendwie steh ich in diesem Brief bei Paulus auf der Leitung... Matt kannst du mir sagen was mich mit den Versen anfagnen soll?;-)

Monday, March 12, 2007

2.Timotheus 1

Mir gefallen diese beiden Briefe. Manchmal würde ich gerne ne Zeitreise machen und die Personen in Real treffen. Gerade Timotheus finde ich eine so spannende und irgend wie kaum einzuordnende Person, die ich gerne mal treffen würde. Er war mit Paulus unterwegs und hatte sicher riesige Gaben und Fähigkeiten (sonst hätte Paulus sich doch nicht so in ihn investiert). Doch immer wieder schimmert durch, dass Timotrheus evt nicht der Superhero gewesen ist. Er war öfters Krank (deshalb riet ihm Paulus zum Glas Wein), er wurde immer wieder ermahnt mutig zu sein scheint eher zögerlich und ängstlich zu sein... Vieleicht hatte er aber auch besonders schwere Missionen zu erfüllen für den Paulus, die jeden Leiter fast um den Verstand bringen würden...
Egal mir sind die Briefe von Paulus an seinen "Sohn" eine riesige Ermutigung und Herausforderung. Finde Paulus hat hohe Anforderungen und spart eigentlich kaum mit Ermahnungen. Aber ist nicht gerade dies auch nötig, damit wir nicht nur gut starten sondern auch gut enden? Neben diesen Anforderungen, da merkt man die Liebe die zwischen den Beiden herrschte. Ich wünsch mir mehr solche Paulus - Timotheus Beziehungen!

Sunday, March 11, 2007

1. Timotheus 6

100. BLOGEINTRAG!!!

Yeah :-) Hey Matt war wirklich ne coole Idee die du da vor, leider etwas mehr als , 100 Tagen hattest und ich freue mich mit dir zusammen Blogen zu dürfen :).
Wieder einmal ein Grund um ein Bier trinken zu gehen, auf das noch eine 0 dazukommt :)

Zum 1. Timotheus 6:

Ich glaub eigentlich, dass mir Geld nicht wirklich wichtig ist (hab auch genug ;-)). Dennoch merke ich, wie es wichtiger wird (und somit ich auch 'gieriger' werde), wenn ich 1. mehr habe und 2. anfange genau zu überlegen was ich mit meinem Geld machen könnte. In solchen Momenten fang ich jeweils an zu danken und merke, dass es völlig egal ist, wieviel Geld ich habe... und somit auch egal ist, wieviell ich in was investiere....

das ist überigens nicht nur beim Geld so ;-)

Saturday, March 10, 2007

1.Timotheus 5

"Trinke nicht mehr nur Wasser, sondern nimm ein wenig Wein dazu um des Magens willen und weil du oft krank bist." (Vers 23)
Das ist der Grund weshalb ich fast nie Krank bin! ;-)

Die vorhergehenden Verse finde ich ebenfalls interessant, wie Paulus dem Timotheus so eindringlich einbläut auf die Leiter in der Gemeidne zu achten: "Ein Arbeiter ist des Lohnes wert" oder keine Klagen ohne zwei oder drei Zeugen anzunehmen. Gleichzeitig ist er auch hart wenn Sünde vorhanden ist, da wird gleich vor anderen zurechtgewisen!
Dann dieser Satz, dass Thimotheus nie Kompromisse eingehen und die Einen begünstigen darf. Dies bringt mich zum Nachdenken, denn es bedeutet, dass wir unsere Leiter alle gleich behandeln sollen sowie in den anforderungen wie auch in den "Belohnungen". Alle sollen wissen was der Standart ist und nicht durch Freundschaften oder Vitamin B in Sündigem verhalten bleiben zu können ohne dass dies angesprochen wird.

Friday, March 09, 2007

1.Timotheus 4

"Niemand soll dich verachten, weil du noch jung bist. Sei allen Glaubenden ein Beispiel mit deinem Reden und Tun, deiner Liebe, deinem Glauben und deiner Reinheit." Vers 12

Das wäre nochmals einen Vers für die "pupertierende" Jugend ;-)

Irgend wie finde ich diese zwei Sätze interessant. Im Ersten wird den Älteren so quasi gesagt sie sollen die Jüngeren achten und ihnen etwas zutrauen. Im Zweiten werden die Jüngeren aber auch aufgefordert ein Beispiel und Vorbild zu sein.

Wednesday, March 07, 2007

1. Timotheus 3

Ein Gemeindeleiter aber soll untadlig sein, ein Mann einer einzigen Frau, nüchtern, massvoll, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit. [...] Er muss aber auch einen guten Ruf haben bei denen, die draussen sind, damit er nicht geschmäht werde und sich nicht fange in der Schling edes Teufels.

Interessant an dieser Stelle ist, find ich, dass es bei fast allen Dingen um das 'Ansehen' des Gemeindeleiter geht. Natürlich geht es hier nicht nur ums Ansehen, jedoch würde es um den eigentlichen Gemeindedienst gehen, wäre, denke ich ein Vers wie 1. Korinther 13 fast wertvoller. Hier sind aber alles Dinge aufgezählt die nach aussen sehr gut sichtbar sind.

Das ist ein Punkt denn man als rebellischer, provokativer, pupertierender Jugendlicher oft vergisst :D. Wir (auch die nicht Gemeindeleiter ;)) sollen ein gutes und ehrenhaftes (und echtes) Bild
abgeben, nicht zuletzt weill wir Gott represäntieren auf dieser Erde. Und nicht einfach Säufer ohne Anstand (mit einem guten Herzen) sein.

Tuesday, March 06, 2007

1. Timotheus 1, 2

Die Hauptsumme aller Unterweisung aber ist aus Liebe, reinem Herzen und guten Gewissen. (Frei übersetzt nach Gedächnis ;-))

Es bringt absolut nichts, wenn ich versuche jemanden etwas weiterzugeben, wenn ich das nicht aus Liebe, Glaube und Hoffnung (POIINNGG!!! das erste Mal dass ich den Zusammenhang der drei Punkte erkenne, gerade jetzt beim schreiben :D danke MAtt für die Gute Preach am SO!)mache. Lieber sind wir ruhig und lassen etwas 'falsch', als das wir mit falschem Gewissen etwas verbessern wollen.

Monday, March 05, 2007

Römer 15+16

"Ich weiß aber selbst sehr wohl von euch, liebe Brüder, dass auch ihr selber voll Güte seid, erfüllt mit aller Erkenntnis, sodass ihr euch untereinander ermahnen könnt." Römer 15:14

Danach kommt das Kapitel 16 in dem Paulus all die Leute grüsst die er kennt und zu deren Name er auch immer eine kleine Anmerkung macht.

Als ich das so gelesen hab merkte ich wie Pauluslastig mein denken ist! Da gab es so viele Menschen, die genau das taten wie Paulus, von denen wir gerade mal den Namen kennen und sonst kaum mehr. Mir wurde so Bewusst, dass nicht Paulus der war, der seine Gemeinde baute, sondern eben Gott mit ganz unterschiedlichen Menschen und das was Paulus lehrte waren nicht seine Ideen, sondern allgemeines Denken unter Christen (vielleicht nicht so ausgefeilt formuliert...). Als ich all die Namen so las hab ich mich einfach so gefragt wie viele Abenteuer es zu berichten gäbe, wie viele opfer gebracht wurden, damit die Gemeinde damals wachsen konnte. Da bin ich doch mal gespannt auf den Himmel ;-) Auf einmal nimmt einfach Paulus an Bedeutung ab und der Vers 14 aus dem vorigen Kapitel kommt zum Tragen, dass Gott eben überall gleich mit seiner Güte und Erkenntnis gegenwärtig war und ist!

Sunday, March 04, 2007

Römer 14

"Du bist nicht der Herr deines Nächsten. Mit welchem Recht willst du ihn also verurteilen? Er ist nicht dir verantwortlich, sondern Gott, und der ist stark genug, ihn vor falschen Wegen zu bewahren." Vers 4
Das passt doch auch zu meiner Predigt heute ;-)
Denke wenn wir an andere, glauben und für sie hoffen, dann wird das uns auch dazu drängen für sie zu beten. Es ist (oder sollte) Gott sein, der schlussendlich Menschen zur Busse und zur umkehr bringt. Nicht wir ;-)
Das wird mir in letzter Zeit so bewusst und ich bin es so am trainieren (ist übrigens gar nicht so einfach).

Thursday, March 01, 2007

Römer 13

Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
und das tut!


Wow... Zurzeit habe ich folgendes Bild, wenn ich an die Menschengeschichte denke:

Gott hat uns geschaffen. Herrlich, genial, als Ebenbild von ihm (sagt schon alles;-)-->Perfekt). Er hat uns geschaffen und seine ganze Liebe in uns und 'zwischen uns' geleget, damit wir Liebe und Gemeinschaft leben könne. Da war keine Trauer, kein Schmerz. Keine Verletzungen und keine Eiversucht. Da war nur die Liebe.

Das ist das wofür wir geschaffen wurden und wonach sich unser tiefstes Herz sehnt. Doch durch alle die Sünde, die Rebellion gegen Gott und durch all den Egoismus sind wir weggekommen von diesem Leben und davon getrennt.

Durch Jesus aber wurde es wieder möglich so zu leben. Dieses Leben, die Liebe ist wieder Realität und ist in unserem Leben!

Und das tut!

Jetzt liegts ganz einfach an uns. Lieben ist eine Entscheidung. Damit diese Liebe, dieses Leben wieder in uns hervorkommt, müssen wir uns entscheiden unser Ego und unsere Sünden abzulegen und einfach zu lieben!
Wir sollen lieben, weill wir genau für diese Liebe geschaffen wurden.

Die ganz Storry hab ich (etwas kurz =)) hier aufgeschrieben, weill mich dies immer wieder motiviert neu zu Lieben. Ganz bewusst und vor und mit Gott, zu lieben. Denn eigentlich möchte ich nichts mehr als das.